Wir bleiben in Kontakt -

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

an dieser Stelle finden Sie tagesaktuelle Informationen zur Corona-Pandemie im Zusammenhang mit der Kitaorganisation.

Stand 20.November 2020

Auszug aus den angepassten „Hygieneempfehlungen zum Schutz von Kindern und Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sowie von Kindertagespflegepersonen in Hessen während der SARS-CoV-2-Pandemie“ (Stand: 19. November 2020). Diese haben neben redaktionellen Änderungen und ergänzenden Erläuterungen folgende inhaltlichen Änderungen erfahren:

Allgemeine Hygieneregeln (S. 4)

Mindestabstand von 1,5 Metern für Erwachsene, Kinder nach Möglichkeit.

Ausweitungder Empfehlung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf alle Erwachsenen,nicht jedoch in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern.

Kontakt zu Eltern und sonstigen Dritten (S. 6)

Reduzierung des Kontakts zu Außenstehenden auf das notwendige Maß.

Hinweis:Praktikantinnen und Praktikanten (die im Rahmen der einschlägigen Ausbildungen nach § 25b HKJGB in der Einrichtung tätig sind) sind als Teil des Personals anzusehen.

Gestaltung der Bring- und Abholsituation so, dass sich möglichst wenige Menschen begegnen.

Pädagogischer Alltag (S. 6)

Hinweis,dass es in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen vor Ort zu weiteren Einschränkungen des pädagogischen Alltags und dadurch auch zu Einschränkungen des Betreuungsangebotes kommen kann.

Konferenzen und Versammlungen (S. 7)

Elternversammlungen möglichst in digitaler Form.

Lüften(S. 8)

Konkretisierung der Empfehlungen zum richtigen Lüften, sowie Bereitstellung eines Schaubildes dazu.

Ausführungen zu technischen Hilfsmitteln im Kontext Lüften (CO2-Ampeln, Klima- undLüftungsanlagen und mobilen Luftreinigungsgeräte - jeweils auf der Grundlage der Empfehlungen des Umweltbundesamts).

Allgemeine Reinigung (S. 9) und Hygiene und Reinigung im Sanitärbereich (S. 10)

Wasser und Seifenlösung als primäre Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel nur in besonderen Fällen (in Form von Einmaltüchern).

Pflichten des Arbeitgebers (S. 10)

Klarstellung,dass Beschäftigten persönliche Schutzausrüstungen vom Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen sind.

Die aktuelle Version der Hygieneempfehlungen sowie das Schaubild zum richtigenLüften von der Homepage des HMSI finden Sie hier:

Hygieneempfehlungen:

https://soziales.hessen.de/sites/default/files/media/hsm/final_201119_hygieneempfehlungen.pdf

Infos Lüften:

https://soziales.hessen.de/sites/default/files/media/hsm/gwe_stosslueften_-_2_neu.pdf

Stand 17. November 2020

HNA Artikel vom 17.11.2020

HNA Artikel Masken 17.11.2020 -

Stand 30. Oktober

1. Betreuung der Auszubildenden in den Kitas durch Lehrkräfte

Das Amt Kitabetreuung informiert, dass die städtische Abteilung Kindertagesbetreuung aktuell noch alle Hospitationen und Gespräche unter Berücksichtigung und im Rahmen des Hygienekonzepts und den aktuellen Verordnungen ermöglicht, um die Auszubildenden weiterhin gut zu begleiten und zu einem guten zukünftigen Abschluss zu bringen. Wir empfehlen für die DAKITS Mitglieder ebenso zu verfahren.

2. Der hier aufgeführte Link führt zu einer Informationssammlung des Bundesministeriums mit guten Praxistipps und Orientierung für die Kitaarbeit während der Pandemie. Stand 20. Oktober 2020

https://www.fruehe-chancen.de/corona/post/praxistipps-fuer-die-kindertagesbetreuung-im-regelbetrieb/

Stand 29.Oktober 2020

Absage aller Präsenzveranstaltungen bei DAKITS und unter Mitwirkung von DAKITS

Aufgrund der aktuellen Kontaktbestimmungen, die ab dem 2. November in Kraft treten, sind alle terminierten Präsenzveranstaltungen im November und bis auf weiteres abgesagt..

Stand 27. Oktober 2020

Informationen und Empfehlungen zu den St. Martinsumzügen

Für die Kitas der Stadt hat der Verwaltungsstab entschieden, dass aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen keine Umzüge zum Martinsfest mit Eltern und im Anschluss an die Regel-Öffnungszeit stattfinden.

Alternative Ideen:

Stattdessen sind sehr schöne und kreative Ideen entwickelt worden, so dass das Martinsfest auch ohne Umzug mit Eltern sicher in allen Einrichtungen ein gelungenes Fest werden wird. So werden z. B. die Räume verdunkelt und illuminiert mit Lichterketten, Lichtsteinen und natürlich mit den Laternen der Kinder, es werden Martinsfrühstücke gestaltet, das pädagogische Personal geht mit den Kindern während der Öffnungszeit zum Martinsspaziergang raus. Das Festfindet, je nach räumlichen Möglichkeiten der Einrichtung, ggf. für jede Gruppe an einem anderen Tag statt.

Als Fachberatungen empfehlen wir Ihnen, Ihre Martins-oder Lichterfestplanungen ebenfalls entsprechend auszugestalten, wenn Sie es von sich aus nicht schon getan haben.

Stand 21. Oktober 2020

Laut Hess. Sozialministerium ist für Reiserückkehrer aus innerdeutschen Risikogebieten keine Quarantäne erforderlich.Die Quarantänebestimmungen greifen nur bei Risikogebieten, die im Ausland liegen.

Quelle: HNA 17.10.2020

Stand 14.Oktober 2020

Es gibt noch keine Verfügungen,die den Umgang mit Rückkehrern aus innerdeutschen Risikogebieten regeln.

Es gelten die allgemeinen Betretungsverbote für Personen und Haushaltsangehörige, die mit Symptomträgern bzw. an Covid 19 erkrankten Personen zusammenleben gemäß der 2. Verordnung vom 29.9.2020 (siehe unten).

Als Träger entscheiden Sie zusammen mit der Leitung, welche Hygiene-Regeln und Sicherheitsvorkehrungen in der Einrichtung Sie anwenden.

Stand 29. September 2020

Auszug: Zweite Verordnung zur Bekämpfungdes Corona-Virus

§ 2 Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte

(1) Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte nach § 33 Nr. 1 des lnfektionsschutzgesetzes,Kindertageseinrichtungen nach § 25 des Hessischen Kinder-und Jugend-hilfegesetzbuchs vom 18. Dezember 2006 (GVBl. I S. 698), zuletzt geändert durch Gesetz vom 25. Juni 2020 (GVBl. S. 436),sowie erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen nach § 43 Abs. 1 des Achten Buches Sozialgesetzbuch dürfen durch Kinder nicht betreten werden,

1.wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht), Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, aufweisen oder

2. solange Angehörige des gleichen Hausstandes einer individuell angeordneten Absonderung nach § 30 des Infektionsschutzgesetzes aufgrund einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen.

(2) Einrichtungen nach Abs. 1 dürfen durch dort tätige Personen nichtbetreten werden,

1.wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht), Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns,aufweisen oder

2. solange Angehörige des gleichen Hausstandes einer individuell angeordneten Absonderung nach § 30 des Infektionsschutzgesetzes aufgrund einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen.

(3) Mit Zustimmung des Jugendamtes können außer den Fachkräften nach §25b des Hessischen Kinder-und Jugendhilfegesetzbuchs weitere Personen, für die ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis vorliegt, mit der Leitung einer oder der Mitarbeit in einer Kindergruppe betraut werden. Vom personellen Mindestbedarf nach §25c des Hessischen Kinder-und Jugendhilfegesetzbuchs kann nach Beratung durch das Jugendamt vorübergehend abgewichen werden

Stand 14. August 2020

Informationen zu den neuen Hygieneempfehlungen des HMSI vom 12. August

„Gesunde Kinder bzw. gesunde Geschwisterkinder dürfen in die Kita“

Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt, haben wir erfahren, dass es sich in dem Satz „Gesunde Kinder dürfen in die Kita“ nur um die Kinder handelt, bei denen der Arzt feststellt, dass kein Grund vorliegt, einen Corona- Test zu machen, weil es eine andere Erkrankung hat, die nicht mit Corona in Verbindung gebracht wird und die den Kitabesuch nicht verbietet.

Jedoch: Wenn Mutter, Vater, Geschwister, oder sonstige Menschen, die mit in einem Haushalt leben, nachgewiesen Corona haben, darf das Kind keinesfalls in die Kita gehen.

Stand 12. August 2020

Symptome erkennen bei Kindern und Fachkräften laut Empfehlung des HMSI Stand August

Mehr Infos in diesem Link:

https://soziales.hessen.de/sites/default/files/media/hygieneempfehlungen_regelbetrieb_stand_august_2020.pdf

Bei Krankheitsanzeichen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) müssen sowohl Kinder als auch Beschäftigte auf jeden Fall zu Hause bleiben. Kinder dürfen nicht in der Kindertageseinrichtung betreut werden, wenn sie oder ein Angehöriger des gleichen Hausstands Krankheitssymptome (s.o.) aufweisen oder in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind. Es empfiehlt sich, diese Regelungen in geeigneter Form den Eltern zu vermitteln.

Stand 11. August 2020

Die Landesregierung hat beschlossen, dass sich auch Kitapersonalauf das Covid 19 Virus testen lassen kann.

Die ausführliche Information ist auf der Seite des Ministeriums zulesen:

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/kostenfreie-tests-fuer-erzieherinnen-und-erzieher-sowie-tagespflegepersonen

Hier einige Eckpunkte:

Für welchen Zeitraum gilt das Angebot? Vom 17. August 2020 bis 8. Oktober 2020.

Wie oft kann ich mich testen lassen? Alle 14 Tage.

Wo kann ich mich testen lassen? Der Test kann nachvorheriger telefonischer Terminabstimmung in jeder Arztpraxis mitKassenzulassung, die sich an der Testung beteiligt (sog. Testpraxis)durchgeführt werden. Ab dem 13. August sind die Testpraxen über dieFilterfunktion der Arztsuche abrufbar (www.arztsuchehessen.de;Genehmigung „Testungen von Erziehern auf SARS-CoV-2“).

Wer übernimmt die Kosten? Die Kosten für dieseTestung werden vom Land Hessen getragen.

Was passiert bei einem negativen Ergebnis? Die getestete Person wird durch die Arztpraxis direkt informiert.

Stand Fr. 26.06.2020

Ab dem 6. Juli endet, laut Verordnung des Landes Hessen, der eingeschränkte Regelbetrieb. Für alle Träger bedeutet das, die Rückkehr zur vertraglich oder satzungsgemäßen Betreuung der Kinder auf der Grundlage des SGB VIII (Quelle: Hessisches Sozialministerium Stand 18.6.2020)

Was verändert sich zum Beginn des Regelbetriebs?

  • Die bisherige Corona-Verordnung tritt außer Kraft
  • Ab dem 6. Juli 2020 wird das Betretungsverbot für die Kindertagesstätten grundsätzlich aufgehoben.
  • Es gilt lediglich weiterhin für Kinder und Personal mit COVID-19-Krankheitssymptomen.
  • Wiederaufnahme der vertraglich oder satzungsgemäß betreuten Kinder auf der Grundlage des SGBVIII
  • Es gelten die Rahmenbedingungengemäß Hessisches Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch
  • Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen: Für den Fall, dass Personal wegen einer individuellen Risikobeurteilung nicht in der unmittelbaren Betreuung von Kindern einsetzbar ist, sind der Einsatz von Personen außerhalb des Fachkraftkataloges und die Abweichung vom Mindestpersonalbedarf mit Zustimmung des Jugendamtes – wie dies schon bisher Praxis war - vorübergehend möglich.
  • Hygienepläne der Tageseinrichtungen sind an die Bedingungen des SARS-CoV-2-Erregers anzupassen. Das Land legt überarbeitete Hygieneempfehlungen vor dem Hintergrund des eingedämmten Infektionsgeschehens vor.

(https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/corona-hessen/eingeschraenkter-regelbetrieb-ab-dem-2-juni)

Aus dem Schreiben der Stadt Kassel vom 17.6.2020

Wesentliche Änderungen ab dem 22. 6. und 6.7. 2020

Ab dem 22. Juni können im eingeschränkten Regelbetrieb pro Krippe 12 Kinder, in Kitas und Horten pro Gruppe 20 Kinder gemeinsam betreut werden. Ausnahmen bitte mit Hr. Schmidt und Fr. Schilke besprechen.

Der Personalbedarf muss an die Gruppengröße angepasst sein. Ausnahmen bzgl. Raumkapazität und vom Fachkräftegebot (Einsatz von Nichtfachkräften) bitte mit Fr. Schilke besprechen.

18.6.2020 Corona VO - die nächste Corona-Verordnung tritt am 6.7. in Kraft. Auszug aus derVerordnung „§ 2"

(1) Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte nach § 33 Nr. 1 des lnfektionsschutzgesetzes und Kindertageseinrichtungen nach § 25 des Hessischen Kinder-und Jugendhilfegesetzbuchs vom 18. Dezember 2006 (GVBl. I S. 698), zuletzt geändert durch Gesetz vom 13.September 2018 (GVBl. S. 590), dürfen durch Kinder nicht betreten werden, wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19 aufweisen oder in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind. Satz 1 gilt nicht, soweit Angehörige des gleichen Hausstandes aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit nach Nr. 10 der Anlage in Kontakt zu infizierten Personen stehen.

(2) Einrichtungen nach Abs. 1 dürfen durch dort tätige Personen nicht betreten werden,wenn sie Krankheitssymptome für COVID-19 aufweisen, in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind.

(3) Mit Zustimmung des Jugendamtes können, abweichend von § 25b des Hessischen Kinder-und Jugendhilfegesetzbuchs weitere Personen, für die ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis vorliegt, mit der Leitung einer oder der Mitarbeit in einer Kindergruppe betraut werden. Vom personellen Mindestbedarf nach §25c des Hessischen Kinder-und Jugendhilfegesetzbuchs kann nach Beratung durch das Jugendamt vorübergehend abgewichen werden.

Stand 10.06.2020

In einer Pressekonferenz mit Minister Kai Klose und dem Hessischen Ministerium wurde heute mitgeteilt, dass zum 06.07.2020 der Regelbetrieb wieder aufgenommen wird.

Das heißt:

  • Es besteht dann kein Betretungsverbot mehr
  • Es gilt wieder der Rechtsanspruch nach SGBVIII
  • Es handelt sich nicht mehr um den Betrieb nach dem Infektionsschutzgesetzt.
  • Es wird ein Regelbetrieb „unter Pandemiebedingungen“ sein. (was dies bedeutet, muss noch gefüllt werden)
  • Fachkraftschlüssel und Gruppengrößen können angepasst werden (dies scheint uns derzeit noch am meisten unklar und gegebenenfalls kritisch)

Wir informieren, sobald neue Informationen vorliegen.

Die folgende Übersicht ist uns freundlicherweise von der LAG Frankfurt zur Verfügung gestellt worden.

Sie können die Unterlagen als pdf per Mail von uns erhalten!

Umgang mit MA der Risikogruppe -
Rechte +Pflichte AG und MA Risikogruppe Teil I -
Rechte +Pflichten AG Teil II -

Die Hygieneempfehlungen des Landes für den eingeschränkten Regelbetrieb ab 2. Juni 2020 finden Sie unter "Für Mitglieder/Dokumente"

Zugang zur eingeschränkten Regelbetreuung ab Di. 2. Juni 2020 haben

  • Kinder, die der Träger im Rahmen der Betreuungskapazitäten der Kindertageseinrichtung zusätzlich aufnimmt. Übersteigt in diesen Fällen die Nachfrage nach Betreuungsplätzen die Betreuungskapazitäten des Trägers (laut Aussage Stadt Kassel: 12 max. 15 Kinder in einer Regelkindergartengruppe, 10 Kinder in der Krippe, 15 Kinder im Hort), trifft dieser im Einvernehmen mit dem Amt Kindertageseinrichtung eine Auswahlentscheidung.
  • Kinder, wenn beide Elternteile berufstätig sind und ein Elternteil zu einer der in der 2. Corona-VO festgelegten Berufsgruppen gehört,
  • Kinder von berufstätigen und studierenden Alleinerziehenden,
  • Kinder von Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden an Fachschulen (die unterrichtet werden),
  • Kinder, deren Betreuung aufgrund einer Entscheidung des zuständigen Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls dringend erforderlich ist,
  • Kinder mit Behinderung,
  • Kinder mit besonderem Sprachförderbedarf
  • Kinder, die im letzten Kita-Jahr vor der Einschulung sind,
  • Kinder, bei denen ein besonderer Härtefall vorliegt (siehe Musterantrag der Stadt Kassel).

Aus der Pressemitteilung des Landes Hessen am 20. Mai 2020

Da das Virus weiterhin aktiv ist, kann der Regelbetrieb nur eingeschränkt unter den Maßgaben des Infektionsschutzgesetzes aufgenommen werden.

  • Familien, in denen ein Elternteil einem in der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus definierten Beruf nachgeht und der andere Elternteil ebenfalls berufstätig ist, haben nach wie vor Anspruch auf die Betreuung. Ebenso Kinder berufstätiger und studierender Alleinerziehender und auch diejenigen, deren Betreuung in einer Kindertageseinrichtung aufgrund einer Entscheidung des zuständigen Jugendamts zur Sicherung des Kindeswohls dringend erforderlich ist.
  • Ab dem 25. Mai gilt in Hessen eine Härtefallregelung für diejenigen Familien, für die der Wegfall des Betreuungsangebots in den Einrichtungen der Kindertagesbetreuung eine besondere Härte im Alltag darstellt. Ebenso dürfen ab dem 25. Mai Kinder mit Behinderungin die Notbetreuung. Auch diese Kinder werden weiter betreut.
  • Die weiteren freien Plätze werden von den Trägern der Kindertageseinrichtungen im Rahmen der Betreuungskapazitäten, ggf. in Absprache mit dem Jugendamt vergeben.
  • Das Land legt Hygieneempfehlungen vor, damit die Träger die bestehenden Hygienepläne der Einrichtungen auf die Situation anpassen können.

Häufig gestellte Fragen von Kita-Trägern und Leitungen in der Corona- Krise

Dürfen päd. Fachkräfte mit den Kindern, die in der Kindernotbetreuung betreut werden, außerhalb der Kindertageseinrichtung mit den Kindern einen Spaziergang unternehmen?

"Nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 Dritte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus (3. Corona-Bekämpfungs-VO) können sich Personen, die aus beruflichen, dienstlichen oder betreuungsrelevanten Gründen unmittelbar zusammenarbeiten müssen, grundsätzlich auch in Gruppen von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum aufhalten. Insofern sindSpaziergänge oder Ausflüge in den Wald unter Wahrung der Abstandregeln zu dritten Personen außerhalb der Notbetreuung sowie unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen (gründliches Hände waschen vor und nach dem Spaziergang,Husten und Niesen nur in ein Papiertaschentuch oder die Armbeuge etc.) aushiesiger Sicht zulässig.

Ein Aufenthalt im Freien ist auch aus den Gründen des Infektionsschutzes sinnvoll. Nicht immer verfügen Kitas oder Tagespflegepersonen über ein entsprechend großes Freigelände, sodass ein Spaziergang eine sinnvolle Alternative darstellt.“

Unterstützung für Träger - und Eltern - bei existenzieller Not

Kleinste und kleine Mitgliedseinrichtungen, die durch dieCorona- Krise in existentielle Not geraten, möchten sich bitte umgehend bei DAKITS und dem Amt für Kindertagesbetreuung melden.

Hier nochmals der Hinweis, dass Eltern, die aktuell in akute finanzielle Notlagen geraten sind, so dass sie die Beiträge nicht mehr entrichten können, gebeten werden, sich an die wirtschaftlichen Jugendhilfen zu wenden. Dort werden schnell und unbürokratisch die Kosten übernommen.

Erfolgt eine Kürzung der Landesförderung und oder der Betriebskostenzuschüsse der Stadt während der zwangsweisen Schließung, und wenn ja nach welcher Zeit?

Die Kitafinanzierung ist voraussichtlich dahingehend gesichert, dass die Pauschalen der Landesfinanzierung, ermittelt mit der Meldung zum Stichtag am 1. März, im Falle einzelner Betriebsschließungen weitergezahlt werden. Bindend ist der Bescheid. Die Grundintention des Landes ist, die Leistungserbringer weiterhin zu unterstützen und Förderungen nicht zu kürzen.

Das Land wird Informationen zum Verfahren auf der Website des RP Kassel veröffentlichen. Die Stadt Kassel hat die Weiterzahlung der BKZ zugesagt.

Wenn die Möglichkeit des Kurzarbeitergeldes in Betracht genommen wird, lautet die Aussage der Dezernentin, dass das Kurzarbeitergeld nicht auf die Betriebskostenzuschüsse angerechnet wird.

Haben Eltern Anspruch auf Rückzahlung der Betreuungsentgelte?

Das ist von der individuellen Vertragsvereinbarung bei den freien Trägern abhängig. Wir empfehlen die Orientierung an dem kürzlich versendeten Musterbetreuungsvertrag.

Die Stadt Kassel zieht die Kita-Beiträge regulär ein, da die Erstattung gem. Satzung auf Antrag der Eltern erfolgt. Auf den Einzug des Essengeldes wird verzichtet, da die Verpflegung aktuell nicht erfolgt und die Stadt die Verträge mit den Caterern bis auf weiteres beendet hat.

Pauschalen für Integrationskinder

Das Sozialamt teilte am (26. März 2020 mit, dass die Weiterzahlung der bisherigen monatlichen Pauschalen von 80% der Kosten für I- Kind- Betreuung bis Juli 2020 weiter erfolgt. Die danach erfolgende genaue Abrechnung und Übernahme der Zahlung der restlichen 20% wird in den nächsten Tagen zwischen Bund und Ländern diskutiert und entschieden, wie damit verfahren wird.

Welche Eltern haben Anspruch auf Notfallbetreuung?

NEU ab Mo. 11. Mai:

Der Personenkreis der Berechtigten zur Kindernotbetreuung wird um

Beschäftigte des Allgemeinen Sozialen Dienstes bei den öffentlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe (§ 2 Abs. 2 Nr. 11d – neu 2. Corona-VO) ergänzt.

Außerdem werden Angehörige der Werksfeuerwehren aufgenommen (in § 2 Abs. 2 Nr. 2 2. Corona-VO).

Anspruch auf Notfallbetreuung haben Schulleitungen und Lehrkräfte, die unmittelbar mit der Planung und Durchführung von Unterricht und schulischen Veranstaltungen betraut sind.

Anspruch auf Notfallbetreuung haben berufstätige Alleinerziehende. (Alleinerziehende sind Personen gem. § 21 Abs. 3 SGB II, die mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern zusammenleben und allein für deren Pflege und Erziehung sorgen.)

Anspruch auf Notfallbetreuung haben Schüler_innen und Studierende mit Präsenzunterricht, die eigene Kinder haben.

Nach der Lockerung der Zugangsvoraussetzungen durch das HSMI für Notfallbetreuung in den Kitas sollen Familien, in denen ein Elternteil in systemrelevanten Berufen arbeitet, Anspruch auf Notfallbetreuung haben. Die Stadt möchte - im Interesse des Infektionsschutzes- die Kriterien weiterhin begrenzen. Betroffene Eltern aus den Einrichtungen sollten sich bei Unklarheiten direkt an das Amt Kindertagesbetreuung wenden.

Wie erfolgt die Beantragung?

Die Eltern füllen den - an die Kitadaten angepassten- Musterantrag aus und beantragen die Notbetreuung beim Träger.

Laut Aussage des HSMI vom 17. 4. 2020 gibt es keine Obergrenze für die Notfallbetreuung pro Gruppe .

Unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes ist eine möglichst geringe Gruppengröße wünschenswert. Diese sollten von den Kindern bekannten Fachkräften durchgeführt werden.

Besondere Situationen in der Notfallbetreuung

Zum Beispiel: Wenn Eltern aus der Erziehungszeit in ihre krisenrelevanten Berufe zurückgerufen werden und ein Kind mit Krankheitssymptomen, wie Husten und leichtem Fieber in die Kitabringen wollen. Was ist zu tun?

Der Erlass der Landesregierung legt klar fest, dass Kinder mit Symptomen (hierzu gehören auch Husten und leichtes Fieber) nicht in der Notbetreuung betreut werden dürfen. Insofern können sie die betreffenden Kinder nicht zulassen, solange Symptome bestehen.

Das Gesundheitsamt Kassel ergänzt:

Aus den Symptomen `Husten und leichtes Fieber‘ leitet sich weder automatisch eine Behandlungsbedürftigkeit noch der begründete Verdacht auf eine Corona Infektion ab, dennoch dürfen aus Gründen des Gesundheitsschutzes Kinder mit Symptomen nicht betreut werden. Eltern sollen sich an ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt wenden für das weitere Vorgehen. Die niedergelassenen Ärzte sind derzeit bestrebt, Patienten mit derartigen Symptomen zunächst telefonisch zu beraten. Ob eine Vorstellung in der Praxis erfolgen soll, oder weitere Maßnahmen erforderlich sind, wird vom behandelnden Arzt im Einzelfall nach telefonischer Beratung entschieden.

Laut HSMI sollen Kinder, deren Betreuung in der Kita aufgrund einer Entscheidung des zuständigen Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls dringend erforderlich ist in der Notfallbetreuung aufgenommen werden. Wenn pädagogische Fachkräfte im Kontakt (telefonisch oder virtuell) Anlass zu kindeswohlgefährdenenden Einschätzungen haben, kontaktieren sie zuerst die Kinderschutzfachkraft.

Sollen geplante Schließzeiten, durchgeführt werden trotz Notdienstes?

Schließungszeiten sollten - möglichst wie geplant- durchgeführt werden. Individuelle Absprachen in Betracht ziehen!

Müssen alle MitarbeiterInnen weiter zur Arbeit kommen?

Diese Frage lässt sich allerdings nur im Zusammenhang mit der Notfallbetreuung beantworten.Die Zeit während der verordneten Schließung ist reguläre Arbeitszeit. Die Kita- Schließung betrifft zunächst nur die Kinder. MitarbeiterInnen dürfen nicht automatisch zu Hause bleiben. Der Träger entscheidet, wie weiter zu verfahren ist.

Diese Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Ist eine Notbetreuung (s.u.) in der Einrichtung erforderlich?
  • Wie verhält sich die zuständige Kommune bzgl. der Fortsetzung der Finanzierung, bzw. knüpft sie bestimmte Erwartungen/ Forderungen an die fortlaufende Finanzierung? (Achtung Sondersituation bei Integrationsstunden. Die Finanzierung ist an Anwesenheit gekoppelt.)
  • Können MitarbeiterInnen Überstunden abbauen?
  • Wie lässt sich eine solidarische und sozialverträgliche Lösung im Team finden, auch bezüglich der möglichen Notbetreuung?

Bzgl. Aufsichtspflicht: Auch hier ist zu beachten, dass immer mindestens eine Fachkraft und eine weitere Person anwesend sein müssen!

Klärungsschritte des Trägers:

  • Anordnung von Homeoffice: MitarbeiterInnen arbeiten von zu Hause, z.B. Konzeption, Entwicklungsdokumentation, etc. Gehalt wird regulär weitergezahlt, orientiert sich an der üblichen Arbeitszeit
  • Freistellung: MitarbeiterInnen sind zu Hause, haben keinen Arbeitsauftrag. Das Gehalt wird normal weitergezahlt. Entscheidung liegt in Trägerverantwortung.
  • Überstunden abfeiern
  • Resturlaub nehmen
  • Zwangsurlaub nehmen ist keine Option.
  • Kurzarbeitergeld und/oder Entschädigungszahlungen über das Infektionsschutzgesetz
  • Haben die pädagogischen Fachkräfte Anspruch auf Lohnfortzahlung? Ja!
  • Ist es sinnvoll Kurzarbeitergeld zu beantragen? Und wenn, wie? Ein Informationsblatt dazu ist mit angehängt.

Dürfen die Räumlichkeiten der Kita privat, z.B. für Betreuung genutzt werden?

Nein, es herrscht außer für Notfallbetreuung ein Betretungsverbot in den Kitas!

Zu welchem Zeitpunkt endet die Zwangs-Schließung?

Die Verordnung des Landes lautet: Schließung vom 16. März bis zunächst 3. Mai 2020.

Auch die Stadt Kassel wird am 19. April auf städtischer Ebene die Lage aktuell bewerten und entscheiden, ob längere Zeiträume für die Zwangs-Schließung erforderlich sind.

Dürfen Kinder von päd. Fachkräften in die -eigene- Notfallbetreuung gehen?

Ja, Fachkräfte in Tageseinrichtungen für Kinder gemäß § 25 Hessisches Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch dürfen ihre eigenen Kinder in das Betreuungsangebot einbeziehen. Dies gilt nicht, wenn die Kinder Krankheitssymptome aufweisen, in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind oder sie sich in den 14 Tagen vor Inkrafttreten dieser Verordnung oder danach in einem Risikogebiet für Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus aufgehalten haben und noch keine 14 Tage seit der Rückkehr vergangen sind

Wie wird entschieden, wer Notfallbetreuung macht, wenn sich keiner freiwillig meldet?

Der Arbeitgeber entscheidet letztlich nach sozialverträglichen Kriterien wie z.B.:

Persönliche Situation der MitarbeiterIn, Anfahrtswege.

Außerdem sollten die Kinder in Notfallbetreuung in den Blick genommen werden. Wer sind die Bezugspersonen der Kinder? Diese sollten nach Möglichkeit die Betreuung übernehmen.

Die aktuelle Situation erfordert nicht, dass alle MitarbeiterInnen zu Hause bleiben.

Aus eigener Entscheidung und ohne Krankmeldung darf niemand zu Hause bleiben. Ansonsten ist immer die Absprache mit dem Arbeitgeber notwendig.

Bei der Auswahl der MitarbeiterInnen sollte darauf geachtet werden, dass es keine Personen mit Vorerkrankungen sind, oder solche, die kurz vor der Rente stehen.

Dürfen Eltern- und Mitgliederversammlungen stattfinden?

Nein, es geht um das Minimieren von Sozialkontakten.

Dürfen Eltern in Eigenregie die Kitaräume für die Betreuung der Kinder nutzen?

Nein. Die Räume könnten jetzt idealerweise grundgereinigt werden.

Was ist mit geplantem Urlaub, der jetzt in dieSchließtage fällt?

Der wird prinzipiell genommen wie geplant, damit kein Urlaubsstau entsteht.

Dürfen während der Zwangsschließung Inhouse- Schulungen oder Supervisionen stattfinden?

Da es auch hier darum geht, Sozialkontakte drastisch zu minimieren, eher nein.

Erreichbarkeit von Trägern und pädagogischen Fachkräften

Es muss sichergestellt werden, dass zeitnah Informationen des Gesundheitsamts, des Amts für Kita- Betreuung, oder Mails von Eltern, die nachträglich noch Notbetreuung brauchen, gelesen werden.

Notfallbetreuung /strittige Fälle

Strittige Fälle sollten bis zur Klärung einmal aufgenommen werden. Es soll eine Einzelfall - Abklärung mit dem Amt Kindertagesbetreuung , Hr. Schmidt oder Fr. Pluquett erfolgen.

Umfasst die Notfallbetreuung bestimmte, feste Zeiten?

Die Zeit richtet sich nach den üblicherweise bestehenden Öffnungszeiten und danach, was die Eltern brauchen. Es ist nicht verboten etwas länger zu betreuen.

Links zu Infoseiten:

Robert- Koch- Institut: https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.bzga.de/

Bundesministerium für Gesundheit: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium.html

Wichtig: Aus gegebenem Anlass verschieben wir bis zunächst 30. April alle geplanen Treffen und Veranstaltungen in der Geschäftsstelle des DAKITS e.V.

Auch die Termine in Einrichtungen und mit Teams müssen verschoben werden. Bitte kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Mails, wir halten Sie auf dem akteullen Stand.

Herzliche Grüße

Ihr DAKITS Team

Herzlich willkommen beim Dachverband freier Kindertageseinrichtungen - DAKITS e.V.

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DAKITS e.V.

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